|
Vom historischen Gartenreich für die Zukunft lernen heißt,
durch konkrete Anschauung, ökologische Bildung und praktische
Experimente die in einer in höchstem Maße arbeitsteilig organisierten
Welt verloren-gegangenen Fähigkeiten für den Wiedergewinn von
Landschaft als Lebensraum zu erlernen - die Gartenkunst als Kunst
des richtigen Umgangs mit dem Boden, den Pflanzen und Tieren. Das
Projekt »Schule der Gartenkunst« wird als Initiative der eigenständigen
Regional- entwicklung durch das Land Sachsen-Anhalt gefördert.
In Abstimmung mit dem Umweltministerium müssen nach dem Auslaufen
der Förderung im Herbst 1999 geeignete Formen der Weiterführung
(z.B. Ausgründung von Teilbetrieben, Weiter- entwicklung mit
neuen Trägern, Verselbständigung als eigenständige Initiative)
gefunden werden. Angestrebt wird die Fortführung als »Bildungswerkstatt
Landschaftspflege«. Die Schule der Gartenkunst zielt auf die behutsame
Pflege und Entwicklung der besonderen Flächen im denkmalgeschützten
Dessau-Wörlitzer

|
 |
Gartenreich sowie auf eine gärtnerische Wieder-in-Kulturnahme
der brachgefallenen Landschaft zwischen Dessau, Wittenberg und
Bitterfeld mit ihren Problemfläche wie Kippen, Halden und kontaminierten
Böden. »In dieser Landschaft werden Menschen leben, die Ökonomie
wirklich als Lehre vom Haushalten verstehen, die ihr Verhalten
auch in Bezug setzen zu den Auswirkungen auf lokaler und globaler
Ebene. Die Rolle, die den Bauern dabei obliegt, wird nicht mehr
die eines Subventionsempfängers ein, sondern die eines Verantwortung
Tragenden.« (Andreas Muhar, 1994)

projektbearbeiterin:
Heike Brückner
partner / externe bearbeiter:
Verein Industrielles Gartenreich e.V.
Stadt Roßlau
Gemeinden Vockerode, Oranienbaum
Hochschule der Künste; Berlin
Bernd Neugebauer, Trees for Peolple; Mexiko
Stiftung Umwelt und Naturschutz Sachsen-Anhalt
|