Industrielles Gartenreich
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 1995 

Idee der Stiftung Bauhaus Dessau zur Gründung einer »neuen Schule« im Gartenreich
 


 1996 

Konstituierung und Aufnahme in ein Förderprogramm des Landes zur eigenständigen Regionalentwicklung
 


 1997 
- 98 

Gründung der Schule der Gartenkunst Anlegen erster Experimentalorte (Weinberg, Gärtnerei, Grubengärten)
 


 1999 

Vorbereitungen zur Etablierung als Bildungswerkstatt
 

Schule der Gartenkunst
Garten Golpa Nord

landschaft von gestern für die kultur von morgen

Die Idee des Bauhauses zur Gründung einer Schule der Gartenkunst resultiert aus der Suche nach neuen Entwicklungsmöglichkeiten für die Reformlandschaft zwischen Dessau-Wittenberg und Bitterfeld.

Vom historischen Gartenreich für die Zukunft lernen heißt, durch konkrete Anschauung, ökologische Bildung und praktische Experimente die in einer in höchstem Maße arbeitsteilig organisierten Welt verloren-gegangenen Fähigkeiten für den Wiedergewinn von Landschaft als Lebensraum zu erlernen - die Gartenkunst als Kunst des richtigen Umgangs mit dem Boden, den Pflanzen und Tieren. Das Projekt »Schule der Gartenkunst« wird als Initiative der eigenständigen Regional- entwicklung durch das Land Sachsen-Anhalt gefördert. In Abstimmung mit dem Umweltministerium müssen nach dem Auslaufen der Förderung im Herbst 1999 geeignete Formen der Weiterführung (z.B. Ausgründung von Teilbetrieben, Weiter- entwicklung mit neuen Trägern, Verselbständigung als eigenständige Initiative) gefunden werden. Angestrebt wird die Fortführung als »Bildungswerkstatt Landschaftspflege«. Die Schule der Gartenkunst zielt auf die behutsame Pflege und Entwicklung der besonderen Flächen im denkmalgeschützten Dessau-Wörlitzer
 
Aus Brache wird Garten - Tabakclaim in Golpa-Nord

Gartenreich sowie auf eine gärtnerische Wieder-in-Kulturnahme der brachgefallenen Landschaft zwischen Dessau, Wittenberg und Bitterfeld mit ihren Problemfläche wie Kippen, Halden und kontaminierten Böden. »In dieser Landschaft werden Menschen leben, die Ökonomie wirklich als Lehre vom Haushalten verstehen, die ihr Verhalten auch in Bezug setzen zu den Auswirkungen auf lokaler und globaler Ebene. Die Rolle, die den Bauern dabei obliegt, wird nicht mehr die eines Subventionsempfängers ein, sondern die eines Verantwortung Tragenden.« (Andreas Muhar, 1994)
 
Mustergut Wörlitz

projektbearbeiterin:
Heike Brückner
partner / externe bearbeiter:
Verein Industrielles Gartenreich e.V.
Stadt Roßlau
Gemeinden Vockerode, Oranienbaum
Hochschule der Künste; Berlin
Bernd Neugebauer, Trees for Peolple; Mexiko
Stiftung Umwelt und Naturschutz Sachsen-Anhalt


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