Industrielles Gartenreich
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Entwicklung der Projekte Standortplan der 16 Leitprojekte  1 Bauhausstadt Dessau  2 Kinderwerkstadt  3 Regionalbahn  4 Neue Arbeit  5 Sanierung Werkssiedlung Piesteritz  6 Reisewerk  7 Mulde  8 Planungswerkstadt Bitterfeld-Wolfen  9 Kulturpalast Bitterfeld 10 Forum Dessau-Wörlitzer Gartenreich 11 Drehberg 12 Schule der Gartenkunst 13 Bergbaufolgelandschaft 14 Kolonie und Kraftwerksdenkmal Zschornewitz 15 Pfad der industriellen Wandlung 16 Ferropolis



 1987 

Wiedereröffnung des Bauhauses Dessau als Zentrum für Gestaltung der DDR
 


 1989 

Idee zum Industriellen Gartenreich während des II. Internationalen Walter-Gropius Seminars
 


 1990 

Konzeption für ein 10-Jahres-Programm Industrielles Gartenreich
Gründung der experimentellen Werkstatt am Bauhaus Dessau für dieses Vorhaben
Aufbau der Kooperation zur Internationalen Bauausstellung (IBA) Emscher Park im Ruhrgebiet
 


 1991 
- 93 

Beginn konkreter Projekte an Brennpunkten historischer wie aktueller Entwicklung, Seminare und internationale Workshops zu Fragen der Gestaltung von Industriebrachen, Siedlungen, historischen Monumenten, Innenstädten
Kultur- und Kunstaktionen zur »öffentlichen Inbesitznahme« zu gestaltender Areale
Idee, Industrielles Gartenreich als reales Projekt einer Umwelt-EXPO für die Weltausstellung in Hannover 2000 vorzustellen
Aufnahme als Beitrag der UNESCO-Weltdekade für kulturelle Entwicklung
 


 1994 

Gründung des Regionalforums Beginn der EXPO-Vorbereitungen
Internationaler Kongreß »Wirtschaft von unten«
 


 1995 
- 98 

Aufbau regionaler und internationaler Kooperationsbeziehungen
Beginn der Projektumsetzung
Bestätigung als Korrespondenzregion zur EXPO 2000
Erarbeitung übergreifender langfristig orientierter Planungen für die Modellregion ausgehend von den Initialprojekten
Anerkennung beim Europäischen Preis für Stadt- und Regionalplanung und Auszeichnung als »Region der Zukunft«
 


 1999 

Herausgabe der Zeitschrift »UND« - Magazin der Regionen
Die Modellregion wird im Rahmen der Pilotphase zum Bauhauskolleg Gegenstand internationaler Bildungsaktivitäten
 

Experimentelle Werkstatt, Bauhaus Dessau, Thesen 1990
Bauhaus Dessau

bauhaus dessau -
industrielles gartenreich

Es existiert ein globales, existenzbedrohendes ökologisches Problem, das vor der Bauhaus-Tür, in der Region Dessau-Bitterfeld focussiert. Dieses Problem ist ursächlich an die Entwicklung der Industrie-Gesellschaft gebunden.

Lösungsansätze mit den der Industrie-Gesellschaft eigenen Methoden und Instrumenten (Technologie- und Produktorientierung, Fortschrittsglaube, Wachstum, Universalitätsanspruch...) führen zur Problemfundamentierung und -verschärfung. Es geht nicht mehr um Produkte und Idealzustände, sondern letztlich um Prozesse, Werte und evolutionäre Veränderungen.
Das historische Bauhaus mit seinen Gestaltungsansätzen war Produkt und Promotor der modernen Industrie-Gesellschaft. Mit den Grenzen der Industrie-Gesellschaft sind auch seine Grenzen sichtbar geworden.
Eine Bewältigung der Probleme kann nur aus einem sozio-kulturellen Wertewandel heraus vollzogen werden. Dafür gibt es keine universellen Rezepte, sondern nur regionale Lösungsansätze.
Die existenzbedrohte Welt fragt nach exemplarischen Modellen, die ein konkret und regional arbeitendes Bauhaus als Labor und Spiegel menschlicher Kultur einbringen kann.
Ein Ausweg aus der Krise des Industrie-Zeitalters deutet sich sowohl mit dem kulturellen Bruch als auch mit der Weiterentwicklung von Instrumentarien des historischen Bauhauses an.
 
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mitarbeiter/innen 1989 - 1999

Heike Brückner, Martin Brück, Antje Buschmann, Burghard Duhm, Paul Gleye (USA), Detlef Hecht, Silvia Höll, Harald Kegler, Jens Köster, Gerhard Lenz, Holger Schmidt, Illona Schnelle, Jutta Stein, Martin Stein, Kerstin Steinberg, Regina Sonnabend, Rainer Weisbach

Arbeitsgruppe Stadt/Industrielandschaft
Arbeitsgruppe Gartenreich/Bergbaufolgelandschaft
Archiv Industrielles Gartenreich
sowie freie Mitarbeiter/innen, Projektpartner/innen, Student/innen, Praktikant/innen und Mitarbeiter/innen in Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen

nationale Partner:

Internationale Bauausstellung Emscher Park (1990-99);
Regionen der Zukunft (Wettbewerbsauswahl 1998)

internationale Partner:

TH Gliwice, Polen;
Universitäten Hull und Nottingham, Großbritannien;
TU Graz, Österreich;
Universität Rio de Janeiro, Brasilien;
Universität Miami, USA;
Regional-Initiativen Andalusien, Spanien

ausstellung

gesamtleitung project manager
Harald Kegler
konzeption concept Rainer Weisbach
gestaltung design Axel Boesten,
Christine Bokelmann, Kai-Olaf Hesse
redaktion editor Marie Neumüllers
übersetzung translation Robin Benson,
Catherine Kerkhoff-Saxon
copyright stiftung bauhaus dessau 1999


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