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Vor gut 200 Jahren verwirklichte Fürst Leopold III. Friedrich
Franz von Anhalt-Dessau seine Vision einer wirtschaftlich blühenden,
vom Geist der Aufklärung inspirierten, auf soziale Sicherstellung,
Humanismus und Frieden ausgerichteten Gesellschaft.
Das Zusammenwirken von Landschafts- gestaltung und Baukunst mit
einer umfassenden Wirtschafts-, Bildungs- und Sozialreform nach
der Idee, »das Schöne mit dem Nützlichen verbinden«, ist selten
in einem anderen Staatswesen so konsequent angestrebt und nirgendwo
so umfangreich verwirklicht worden wie in Anhalt-Dessau zur Zeit
von Fürst Franz.
Nach 1989 war die Entwicklung des Dessau-Wörlitzer Gartenreichs
lange Zeit geprägt durch kontroverse Auseinandersetzungen zwischen
Denkmalpflegern und Wirtschaftsförderern.
Die Arbeit des Forums Dessau-Wörlitzer Gartenreich und die
Verabschiedung einer Charta durch dieses Gremium, in dem Kommunen,
Institutionen, Vertreterinnen der Wirtschaft und Bürgerinnen mitwirken,
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markiert einen Wendepunkt: immer mehr geht es seither um die Suche
nach der qualitativ besten Lösung für das Gartenreich.
Auf dieser Grundlage kann das Dessau-Wörlitzer Gartenreich
200 Jahre nach seiner Entstehung erneut zu einem Modell einer
ganzheitlich denkenden, zukunfts- orientierten Gesellschaft werden.


projektbearbeiterin:
Heike Brückner
partner / externe bearbeiter:
Regionalforum
Stadt Dessau
Kulturstiftung Dessau-Wörlitz
Gemeinden Wörlitz, Vockerode, Oranienbaum
Ministerien des Landes Sachsen-Anhalt
EXPO 2000 Sachsen-Anhalt GmbH
Regierungspräsidium Dessau
Regionale Vertreter der Wirtschaft
Büro für Gartenkunst und Landschaftsplanung Schumacher; Berlin
Bund Deutscher Landschaftsarchitekten
(Schirmherrin: Dr. Antje Vollmer, Bundestagsvizepräsidentin)
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