Industrielles Gartenreich
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 1991 
- 92 

Aufarbeitung der regionalen Siedlungs- und Industriegeschichte
 


 1993 
- 95 

Ausstellungsprojekte zur Siedlungs- und Industriegeschichte in der Stadt (Experimente für verträgliche Bauweisen)
Masterplan für die Chemieareale in Bitterfeld in Zusammenarbeit mit der University of Miami School of Architecture
 


 1996 

Planungswerkstatt und Masterplan Bitterfeld-Wolfen
Entwurf eines künstlerischen Leit- und Orientierungssystems für Bitterfeld-Wolfen in Zusammenarbeit mit einer Projektgruppe der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
 


 1997 

Ideenwerkstatt Bitterfeld Berg: Entwurfswerkstatt für neue Zeichen in der Industrielandschaft
Vertiefendes Strukturkonzept für den Chemie- und Industriepark Bitterfeld-Wolfen (Moderation EXPO 2000 Sachsen-Anhalt-GmbH, Mitwirkung der Stiftung Bauhaus Dessau im Gutachterbeirat)
 


 1998 

Werkstattverfahren Gartenstadt Süd/Bitterfeld: Entwürfe für die zukunftsweisende Neuinterpretation der historischen Gartenstadtidee
Europäischer Preis für Stadt- und Regionalplanung 1997/98: Besondere Anerkennung in der Kategorie Regionalplanung für Planungswerkstatt und Masterplan Bitterfeld-Wolfen
Beginn des Erfahrungsaustauschs mit der Stadt Venedig über die Erneuerung von Altstandorten der Industrie (Porto Maghera)
Internationales Bauhaus Kolleg (Pilotphase): Urban Sprawl - Stadt versus Siedlung Partner: Universidade Federal de Rio de Janeiro, University of Miami School of Architecture, Technische Universität München Lehrstuhl für Landschaftsarchitektur und Planung, Kunsthochschule Berlin-Weissensee Fachbereich Architektur
 


 1999 

Neue Stadt/Netzwerkstadt Bitterfeld-Wolfen: Projekt der Stiftung Bauhaus Dessau
 

Masterplan Bitterfeld-Wolfen
Bitterfeld-Wolfen: der Chemiepark entsteht auf einigen der alten Gewerbeflächen neu, die Relikte des Standortes, vor allem die Torbogenhalle im Vordergrund, sollen als Beispiele anspruchsvoller Industriearchitektur aus dem frühen 20. Jahrhundert erhalten bleiben

von der »cité industrielle«
zur netzwerkstadt

Der Name Bitterfeld, 1989 zum Synonym für industrielle Natur- und Ressourcenzerstörung geworden, soll aus dem Flämischen kommen: Das »beter veld«, das »bessere Feld«, lag in den fruchtbaren Auen der Mulde, bevor 150 Jahre Bergbau- und Chemiein- dustrie sich in den Ort und sein Gesicht eingegraben haben.

Heute sehen wir uns einem vielgestaltigen und widersprüchlichen Siedlungsraum gegenüber, für dessen langfristige Entwicklung unterschiedlichste Interessen- träger Verantwortung tragen. Solange sie nicht gemeinsame Gestaltungsperspek- tiven für die Region entwickeln, bleiben baulichräumliche Qualität und Lebensqualität ein häufig ungenügendes Ergebnis isolierter Handlungen und Entscheidungen. Wie läßt sich das Feld besser bestellen? 1996 hat die Planungswerksattt Bitterfeld-Wolfen mit dem Masterplan erstmals ein gemeinsames Leitbild zur Entwicklung der Region gefunden. Den Weg dorthin öffnete die Stiftung Bauhaus Dessau mit ihrem Konzept für einen kooperativen, themenorientierten Planungsprozeß, in dem die Kommunen Bitterfeld, Wolfen und Greppin sowie Interessenvertreter der Chemieindustrie und anderen Partner mitgewirkt haben. Auf der Basis des Masterplans wird die Vision und schrittweise Realisierung einer Neuen Stadt verfolgt: Eine Stadt, die aus der fragmentierten Industrielandschaft zu neuer räumlicher Vernetzung und Gestalt findet.
 
Masterplan Bitterfeld-Wolfen 
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Grundsätzliche Vereinbarungen wurden 1996 in einer Charta formuliert, die öffentlich diskutiert und von den kommunalen Gremien beschlossen wurde. Wichtige Charta-Ziele künftiger Entwicklung sind Bestandsorientierung und Innenentwicklung sowie die Akzeptanz und Förderung der polyzentrischen Struktur der Region Bitterfeld-Wolfen, in der »Gemeinsamkeit durch Unterschiedlich- keit« profiliert werden soll.
 
Idee zum Masterplan für Bitterfeld 
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projektbearbeiterin:
Regina Sonnabend
partner / externe bearbeiter:
Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Bitterfeld-Wolfen mbH
Stadtverwaltung Wolfen, Bitterfeld
Gemeindeverwaltung Greppin
Landkreis Bitterfeld
Chemiepark GmbH Bitterfeld
Büro für urbane Projekte; Leipzig
Hans Norbert Mertens, Architekt; Bad Dürrenberg
EXPO 2000 Sachsen-Anhalt GmbH
Land Sachsen-Anhalt
Planugsgruppe Nord; Kassel
Universidad Federal de Rio de Janeiro
University of Miami
TU München
Kunsthochschule Berlin-Weißensee
Regionalforum


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