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Heute sehen wir uns einem vielgestaltigen und widersprüchlichen
Siedlungsraum gegenüber, für dessen langfristige Entwicklung
unterschiedlichste Interessen- träger Verantwortung tragen.
Solange sie nicht gemeinsame Gestaltungsperspek- tiven für die
Region entwickeln, bleiben baulichräumliche Qualität und
Lebensqualität ein häufig ungenügendes Ergebnis isolierter
Handlungen und Entscheidungen. Wie läßt sich das Feld besser bestellen?
1996 hat die Planungswerksattt Bitterfeld-Wolfen mit dem Masterplan
erstmals ein gemeinsames Leitbild zur Entwicklung der Region gefunden.
Den Weg dorthin öffnete die Stiftung Bauhaus Dessau mit ihrem Konzept
für einen kooperativen, themenorientierten Planungsprozeß, in dem
die Kommunen Bitterfeld, Wolfen und Greppin sowie Interessenvertreter
der Chemieindustrie und anderen Partner mitgewirkt haben. Auf der
Basis des Masterplans wird die Vision und schrittweise Realisierung
einer Neuen Stadt verfolgt: Eine Stadt, die aus der fragmentierten
Industrielandschaft zu neuer räumlicher Vernetzung und Gestalt findet.
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Grundsätzliche Vereinbarungen wurden 1996 in einer Charta formuliert,
die öffentlich diskutiert und von den kommunalen Gremien beschlossen wurde.
Wichtige Charta-Ziele künftiger Entwicklung sind Bestandsorientierung
und Innenentwicklung sowie die Akzeptanz und Förderung der polyzentrischen
Struktur der Region Bitterfeld-Wolfen, in der »Gemeinsamkeit durch
Unterschiedlich- keit« profiliert werden soll.
projektbearbeiterin:
Regina Sonnabend
partner / externe bearbeiter:
Entwicklungs- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft Bitterfeld-Wolfen mbH
Stadtverwaltung Wolfen, Bitterfeld
Gemeindeverwaltung Greppin
Landkreis Bitterfeld
Chemiepark GmbH Bitterfeld
Büro für urbane Projekte; Leipzig
Hans Norbert Mertens, Architekt; Bad Dürrenberg
EXPO 2000 Sachsen-Anhalt GmbH
Land Sachsen-Anhalt
Planugsgruppe Nord; Kassel
Universidad Federal de Rio de Janeiro
University of Miami
TU München
Kunsthochschule Berlin-Weißensee
Regionalforum
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