Industrielles Gartenreich
Ferropolis Bauhaus Wörlitz
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Entwicklung der Projekte Standortplan der 16 Leitprojekte  1 Bauhausstadt Dessau  2 Kinderwerkstadt  3 Regionalbahn  4 Neue Arbeit  5 Sanierung Werkssiedlung Piesteritz  6 Reisewerk  7 Mulde  8 Planungswerkstadt Bitterfeld-Wolfen  9 Kulturpalast Bitterfeld 10 Forum Dessau-Wörlitzer Gartenreich 11 Drehberg 12 Schule der Gartenkunst 13 Bergbaufolgelandschaft 14 Kolonie und Kraftwerksdenkmal Zschornewitz 15 Pfad der industriellen Wandlung 16 Ferropolis



 1990 

Aktionstag Industrielles Gartenreich. Szenisches Spiel zwischen Gärten und Bauhaus
 


 1991 

Herausgabe des Reiseführers »Vom Bauhaus nach Bitterfeld«
 


 1993 

Tagung für ein »Zentrum Mitteldeutsche Industriegeschichte« und zum Aufbau eines Kulturtourismus
 


 1994 

Konzept für ein dezentrales Museum und Bildungswerk - »Reise zu den Ursprüngen des modernen Lebens«
 


 1996 

Konferenz »Chancen und Wege für einen kulturellen und zukunftsfähigen Tourismus«
 


 1997 

Inszenierte Spaziergänge durch die Bergbaugruben Aufnahme in das Förderprogramm des Landes zur Eigenständigen Regionalentwicklung Eröffnung »agentur reisewerk«, Sitz in Wittenberg (Verein Industrielles Gartenreich e.V.)
 


 1998 

Herausgabe der zweiten, überarbeiteten und erweiterten Auflage des Reiseführers »Vom Bauhaus nach Bitterfeld«
 


 1999 

Reguläres »special-interest«-Tourismus-Programm u.a. mit Stadtwanderungen: Wittenberg / Bitterfeld / Bauhausstadt Dessau
Tagesexkursionen: »Aschesee«-Grubenlandschaft / Mehrtagestouren / Reise zu den Ursprüngen des modernen Lebens / Reisen nach Utopia
 

Reisewerk
Reisewerk: im Hintergrund Ferropolis

kultur des reisens -
wider die »weißen flecke«

Zu Beginn der Arbeit am Industriellen Gartenreich waren Bauhaus - Mitarbeiter/innen selbst Reisende. Die Voraussetzung zur Vermittlung der Faszination dieser Region als Gebiet der Gestaltung, als Landschaft der Extreme und der Fantasie, war die stetige Bereitschaft zum eigenen Suchen und Entdecken.

Um das Industrielle Gartenreich auch für ein breites Publikum im Wortsinn erfahrbar zu machen, wurde 1996 mit dem Aufbau des Reisewerks begonnen. Dabei geht es um eine intelligente, sinnliche Form des kulturellen Tourismus, um einen Austausch zwischen den Regionen und die Förderung einer nachhaltigen, eigenständigen Regionalentwicklung.
In Kooperation mit dem Verein Industrielles Gartenreich e.V. wurde 1997 im Cranach-Hof Wittenberg die »agentur reisewerk« eröffnet.

touren

Salon der Sozialisten: Orte der Hoffnung und der Realität des Sozialismus zwischen Kulturpalast Bitterfeld und Alltagskultur in einem vergangenen Land; eine Quelle des Nachdenkens über gesellschaftliche Alternativen

Gartenreich Dessau-Wörlitz: Das Land der angewandten Aufklärung des 18. Jahrhunderts und seine heutigen Überformungen, Brüche und Neugestaltungen
 
»Schön finde ich meinen Garten, weil er einen Ort feiert, der demnächst verlorengeht.«

Reise zu den Ursprüngen des modernen Lebens: Vom Geburtsort der mitteldeutschen Industrie und einer ihrer Schlüsselfiguren, Walther Rathenau, führen die Wege zu den entscheidenden Plätzen der mitteldeutschen Industriekultur von Dessau (Junkers) bis Leuna (Petrochemische Werke)

Land der Fantasie: Von Ferropolis über den Aschesee zum höchsten Berg, der Außenkippe Golpa II

Dessau: Die Stadt des Weltkulturerbes: Auf der Suche nach dem Zentrum und den Rändern

Wittenberg: Renaissance und Reformation - Quellen einer regionalen Stadtkultur; Sitz der agentur Reisewerk

projektbearbeiter:
Burghard Duhm
partner / externe bearbeiter:
Verein Industrielles Gartenreich e.V.
Städte und Landkreise der Region
Europäisches Netzwerk "Kultur der Arbeit"
Roland Günter, Kulturhistoriker; Oberhausen
Background Tours; CH


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